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Neuigkeiten
September 2011: Neue Hotline berät über Pflegeverträge - Die Verbraucherzentralen Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein haben ab sofort eine neue Hotline eingerichtet, die bundesweit über Einzelheiten von Verträgen mit stationären Pflegeeinrichtungen und anderen Wohnformen berät. Damit sollen die Verbraucherrechte in der Pflege gestärkt werden.
Finanziert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Hotline unter Tel.: 01803-663377 Mo bis Mi 11-14 Uhr (9 Cent pro Minute aus dem Festnetz oder maximal 42 Cent pro Minute aus dem deutschen Mobilfunknetz)
http://www.vzbv.de
Juli 2011: Neues
Internetportal für pflegende Angehörige und Freunde,
Bekannte und Nachbarn, die ältere Menschen pflegen, Informationen
rund um das Thema seelische Belastungen, Tipps und Hinweise
für die eigene Selbstfürsorge. Online-Beratung
durch PsychologInnen bei seelischer Belastung durch den Pflegealltag,
Anbieter: Catania gemeinnützige GmbH Hilfe
für Helfer
http://www.pflegen-und-leben.de
Juni 2011 Laut einer aktuellen repräsentativen
Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz möchten 95 Prozent
der Befragten nicht in einem Pflegeheim versorgt werden. Als
Pflegefall im Alter möchte mehr als jeder zweite 18-
bis 70-Jährige am liebsten in den eigenen vier Wänden
bleiben.
http://www.kkh-allianz.de
April 2011 Ergebnisse einer Studie
zu Pflegeoasen veröffentlicht, einer Versorgungsform,
bei der drei bis sieben Menschen mit schwerer Demenz in einem
Raum gepflegt werden. Es sollten Lebensqualität, Versorgung
und Belastung der Pflegenden untersucht werden. Der Endbericht
umfasst auch Empfehlungen für Einrichtungen, die eine
Pflegeoase implementieren möchten. Download
des Berichts der Pflegewissenschaftlichen Fakultät
der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV).
http://www.pthv.de/pflegewissenschaft/forschung-projekte/
März 2011"Vertrag im Blick" Broschüre
der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zu den Vorschriften
des Vertragsrechten von Pflegebedürftigen. Erläuterungen
zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) von 2009. Kostenlos
erhältlich in den Beratungsstellen VBZ Rheinland-Pfalz, zum
online lesen oder als Download.
http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/
http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/mediabig/143811A.pdf
Bayerische Staatsregierung: Broschüre
Steuertipps für Senioren als PDF
http://www.verwaltung.bayern.de/
DVD und Internetportal "Eure Sorge
fesselt mich" zur Kampagne des Bayerisches Sozialministerums:
Fixierungen oder ruhigstellende Medikamente sind in der Altenpflege
weit verbreitet. Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie
und Geriatrie schätzt, dass deutschlandweit bis zu zehn Prozent
aller Pflegeheimbewohner mit Gurtsystemen fixiert würden.
Die vermeintlich zum Schutz der alten Menschen angewendeten
Maßnahmen können zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen
führen und beeinträchtigen ihr Wohlbefinden meist erheblich.Konkrete
Hilfestellungen zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen
liefert eine DVD mit zwei Kurzfilmen zur häuslichen und stationären
Pflege sowie begleitenden Infos. Sie kann kostenlos bestellt
werden. http://www.eure-sorge-fesselt-mich.de
Internetportal zu Pflege in Schleswig-Holstein neu im Netz:
Betreiber ist das Sozialministerium in Kiel. Es bietet Information
zu den unterschiedlichen Wohnformen, Hilfen bei Demenz, Wege
zur Beratung und Hilfen zur Suche nach der passenden Pflegeeinrichtung.
http://www.pflege.schleswig-holstein.de
Online-Service für alte Menschen der Landesregierung Niedersachsen. Infos zu
Wohnen im Alter, Patientenverfügung und kulturellen Angeboten. Weitere Themen:
Pflegeberatung, Seniorenservicebüros, ehrenamtliches Engagement sowie Migration und Alter.
http://www.senioren-in-niedersachsen.de
Februar 2011 - Wieder erreichbar: Beratungstelefon
der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland UPD:
Unter der kostenfreien Nummer 0800 0 11
77 22 steht das bundesweite Beratungstelefon der UPD
von Mo bis Fr von 10-18 Uhr zur Verfügung.
http://www.unabhaengige-patientenberatung.de
Januar 2011 - Neue Christliche Patientenvorsorge
veröffentlicht - gemeinsames Dokument der Deutschen Bischofskonferenz
und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitglieds- und Gastkirchen
der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland
(ACK), das gegenüber seinem Vorgängerdokument nicht
nur die eigentliche Patientenverfügung enthält,
sondern auch die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung
und die Äußerung von Behandlungswünschen (Presseerklärung
der EKD vom 26.1.11)
http://www.ekd.de
Januar 2011 Krankenhaus-Report
2011 des Wissenschaftlichen Instituts (WidO) der AOK: große
Unterschiede bei der Qualität von Klinikleistungen. Abstracts
und Leseprobe online. Auswahl Themen:
* Stationäre Qualitätssicherung in Deutschland
* Nutzung von Qualitätsinformationen durch Patienten
* Qualität als Wettbewerbsparameter der Krankenhäuser
* Selektivverträge als Instrument zur Qualitätsverbesserung
http://www.wido.de
Dezember 2010 "Gesundheitsmonitor
2010. Bürgerorientierung im Gesundheitswesen." erschienen:
Patienten in Deutschland sind nicht ausreichend über ihre
Rechte im Gesundheitswesen informiert, folgert der aktuelle
Gesundheitsmonitor der Bertelsmann
Stiftung. Befragt wurden 1.500 Personen zu Themen im Politikfeld
Gesundheit.
http://www.gesundheitsmonitor.de
November
2010: Neuer Ratgeber der DMSG:"Mobil zu Hause und
unterwegs, wie man trotz MS mobil bleibt auch mit womöglich
eingeschränkter Beweglichkeit zeigt die neue Broschüre:
barrierefreie Gestaltung der Wohnung, Anlaufstellen für
Beratung und Förderung. Im Online Shop oder in den Geschäftsstellen
zu bestellen, Nicht-Mitglieder zahlen 1 €
http://www.dmsg.de
28. Oktober 2010: Erster Deutscher
Männergesundheitsbericht erscheinen.
Die Stiftung
Männergesundheit und die Deutsche
Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. präsentieren
mit Unterstützung der DKV den Bericht über die gesundheitliche
Lage, die Gesundheitsversorgung und das Gesundheitsverhalten
der Männer in Deutschland. "Er zeigt Defizite der
Gesundheitsförderung und der medizinischen Versorgung auf
und liefert Impulse und Fragestellungen für weitere Forschungen."
http://www.maennergesundheitsbericht.de
Oktober 2010:Die Verbraucherzentralen
in Deutschland nehmen in den kommenden Jahren das Kleingedruckte
in Verträgen von Alten- und Pflegeheimen unter die Lupe, bieten
bundesweit rechtlichen Rat in ausgewählten Pflegestützpunkten
an und wollen die Öffentlichkeit zur Rechtslage bei Heim-
und Pflegeverträgen informieren. Das vom Bundesseniorenministerium
(BMFSFJ) geförderte Projekt läuft bis 3/2013.
http://www.vzbv.de/go/presse/1399/index.html
Oktober 2010: Berliner Krebsgesellschaft
gibt Infokarte zur Krebsfrüherkennung heraus.
In den letzten zehn Jahren konnte erstmals ein Rückgang
der Sterblichkeit an Krebs verzeichnet werden, was unter anderem
einer verbesserten Früherkennung zuzuschreiben ist. Die
Berliner Krebsgesellschaft hat jetzt alle Untersuchungen des
gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms übersichtlich
auf einer Karte dargestellt, die kostenlos erhältlich.
Tel.: 0302 83 24 00, info@berliner-krebsgesellschaft.de
htpp://www.berliner-krebsgesellschaft.de
20. September 2010 - Neues Internetportal
des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend zur Demenz mit Informationen zu Therapie-, Pflege-
und Hilfsangeboten, gesetzlichen Leistungen, Videomaterial
mit Beispielen für den Umgang mit der Krankheit, einem
Weblog und Ratgeberforen, der Datenbank "Hilfe in meiner
Nähe" mit Adressen, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern
von örtlichen Anlaufstellen u.v.m.
http://www.wegweiser-demenz.de
17. September 2010 Der Bundesbeauftragte
für Datenschutz und Informationsfreiheit hat ein Datenschutz-Wiki
ins Netz gestellt. Das Datenschutz-Wiki soll Grundsätze und
Fachbegriffe des Datenschutzes erläutern, Rechtsgrundlagen
nachweisen und Hilfreiches wie Checklisten oder Musterschreiben
anbieten. Das Wiki ist öffentlich, jede kann mitschreiben:
Zielgruppe des Datenschutz-Wikis sind interessierte Laien
und Fachleute für Datenschutz.
http://www.bfdi.bund.de/bfdi_wiki/index.php/Hauptseite
September 2010 - Charta zur
Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen verabschiedet:
Rund 50 gesellschafts- und
gesundheitspolitisch tätige Institutionen haben nach
mehrjähriger Vorarbeit die Charta zur Betreuung schwerstkranker
und sterbender Menschen verabschiedet. Damit soll eine Orientierung
für die Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung
gegeben werden.
http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de
7. September 2010 -Aktualisierter
Ratgeber Häusliche Versorgung der
Deutschen Alzheimer Gesellschaft erschienen: Informationen
und Hinweise zu Hilfsangeboten bei der häuslichen Versorgung
bei Demenz (6 EUR inkl. Porto und Versand). Neu: Bedürfnisse
und Unterstützungsbedarf allein lebender Demenzkranker
und die Begleitung von Menschen mit Demenz in der letzten
Lebensphase.
http://www.deutsche-alzheimer.de
September 2010 - Die Verbraucherzentrale
Hamburg warnt vor dem Allgemeinen Patientenverband (APV) und
bietet Geschädigten an, sich zu melden
http://www.vzhh.de/gesundheit/30710/warnung-vor-dem-allgemeinen-patientenverband-apv.aspx
28. August 2010 "Pharmawerbung
trotz Verbot - Wie Patienten getäuscht werden"
die Autoren des Buches Der Patient im Visier - Die neue
Strategie der Pharmakonzerne, Caroline Walter und Alexander
Kobylinski, sind zu Gast bei Ingo Kahle (Sendung online Anhören
und als Download) Zwölfzweiundzwanzig, Podcast
http://www.inforadio.de
August 2010 - Priscus-Liste
veröffentlicht: Viele Medikamente sind für ältere Patient/innen
ungeeignet. Priscus wird koordiniert von der Ruhr-Universität
Bochum. Es ist ein Verbundprojekt im Programm "Gesundheit
im Alter" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF). Ziel ist die Erstellung einer deutschsprachigen Liste
mit Arzneistoffen, die älteren Menschen nicht verordnet werden
sollten. Artikel im Deutschen
Ärzteblatt und auf stern.de
http://priscus.net
Juli 2010 - das Glossar "Leitbegriffe
der Gesundheitsförderung" herausgegeben von
der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) ist jetzt online zugänglich. Mit mehr als 90 Begriffen
aus dem Bereich der Gesundheitsförderung bietet es einen Einstieg
und Überblick in das Thema der Gesundheitsförderung.
http://www.leitbegriffe.bzga.de
06. Juli 2010 Mehr Selektivverträge im Gesundheitswesen:
Neue Studie zu Vorteilen und Risiken. Das Berliner IGES Institut
hat so genannte Selektivverträge untersucht, mit denen
die Krankenkassen nicht mehr verpflichtet sind, mit jedem
Krankenhaus oder kassenzugelassenen Arzt abzurechnen. So können
Anbieter ausgesucht werden, die eine qualitativ gute Leistung
zu günstigen Preisen erbringen. In dieser Studie wird
erstmals systematisch beleuchtet, welche Auswirkungen dies
auf die Gesundheitsversorgung hat.
http://idw-online.de/pages/de/news378113
28. Juni 2010: Neues Pflegekurskonzept stellt das
Erleben der Menschen mit Demenz und die Bedürfnisse
der pflegenden Angehörigen in den Mittelpunkt. Ziel der
Schulungsreihe "Mit Altersverwirrtheit umgehen" ist es, "das
Erleben der Personen mit Demenz einfühlbar zu machen, um dadurch
die veränderten Verhaltensweisen verstehen zu können
und den Alltag mit ihnen besser bewältigen zu können.
Parallel dazu können die Angehörigen wieder lernen,
auch eigenen Bedürfnissen nachzugehen." Konzept und Projektbericht
können kostenlos heruntergeladen werden.
http://www.projekt-ede.de/ede/pressegesamt.php
Juni 2010: Deutscher Blinden-
und Sehbehindertenverband (DBSV): Beipackzettel für Blinde
im Internet. Packungsbeilagen in patientenfreundlichen Formaten
für blinde und sehbehinderte Personen, barrierefreie Website
mit Vorlesefunktion und Hörbuch im DAISY-Format.
http://www.patienteninfo-service.de
Qualitäts-Checkliste für Arztbewertungsportale
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (Bundesärztekammer
und Kassenärztliche Bundesvereinigung) haben gemeinsam einen
Katalog mit Qualitätsanforderungen für Arztbewertungsportale
herausgegeben.
http://www.arztbewertungsportale.de
OECD Bericht 2009: Deutschlands Gesundheitssystem
ist leistungsfähig und sichert die Versorgung der Bevölkerung.
Problem: viele Krankenhausbetten, hohe Ausgaben für Medikamente,
Ärztehonorare und Verwaltung und zuwenig Pflegekräfte.
In anderen OECD-Ländern sind die Menschen gesünder, leben
länger und das bei geringeren Kosten (Kaufkraft bereinigt).
http://www.oecd.org
Pflege-TÜV des GKV-Spitzenverband und Medizinischen
Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.
(MDS): Schlechte Noten für viele Pflegeheime. In fast jedem
fünften Pflegeheim in Deutschland gibt es erhebliche Mängel
bei der medizinischen und pflegerischen Betreuung.
https://www.gkv-spitzenverband.de
Seit Dezember 2009 finden Sie unter dem Punkt "Veröffentlichung
der Pflegenoten" einen Wegweiser zu den Veröffentlichungsstellen
der Landesverbände der Pflegekassen.
http://www.pflegenoten.de/Home.gkvnet
Diakonie Hessen Nassau: Ethisch handeln in der Pflege.
Handreichung für Mitarbeitende in Altenpflege, ambulanter
Pflege und Krankenhaus 2009, 7,50€ . Leseprobe und Bestelladresse:
http://www.diakonie-hessen-nassau.de
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Februar 2011
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